• Home
  • |
  • Blog
  • |
  • Zwei Mamas, fünf Kinder – ein Alltagsabenteuer in Bern

Wie findest du das, wenn ich ab und zu einen V-log, einen Videoblog mache, der direkt aus meinem Alltag berichtet? Ich habe voll Lust darauf wieder solche Videos zu machen. Falls du in eine riesige Bibliothek eintauchen möchtest, kannst du in den Japankanal gumpen und schauen, was wir Sakatas in Japan alles angestellt haben : )

Ich freue mich jetzt neu im Joy Universum die Tipps und Tool-Videos mit diesen persönlichen Berichten aufzumischen.

Das Naturhistorische Museum in Bern hat eine neue Ausstellung im Angebot mit dem Titel: "Queer, Vielfalt ist unsere Natur", welche Lena und ich unbedingt unseren Kindern zeigen wollten. Wir zwei Mamas und 5 Kinder sind darum nach Bern gefahren mit der Mission diese Ausstellung zu besuchen und dann das Stadtleben an der grünen schönen Aare und in der wunderbaren Altstadt zu geniessen. Keinen Stundenplan, keine Eile, einfach den Tag nach Lust und Laune gestalten!

Wir sind ein gutes Team, das hilft um (meistens) im Zen-Modus zu bleiben, jahrelang haben wir jede Woche gegenseitig auf unsere Kinder aufgepasst, darum kennen sie sich auch untereinander durch und durch.

Das Einzige, was wir fix geplant haben: Die Ausstellung besuchen ohne irgend eine Zeitvorgabe und dänn ein sensationelles Picknick an der Aare veranstalten. Was wir dann noch Lust haben, das schauen wir dann... : )

Keinen Stundenplan heisst: Im Kindertempo durch die Stadt schlendern, jede Statue anschauen...zum Beispiel die traumatöse Figur auf dem Chindli-Frässer-Brunnen, den es seit 1545 gibt! Weisch wie schlimm, wenn du vor über 450 Jahren damit eingeschüchtert wurdest: Wänn nöd brav bisch, holt dich de Chindlifrässer und frisst dich uuuf! Pädagogisch sehr wertvoll....

oder auf dem Bär reiten und mit den Schachfiguren spielen... wenn ich eines gelernt habe in den letzten 10 Jahren: Mit genug Zeit ist ALLES easy mit Kindern. Pressieren nützt nie etwas und wir müssen definitiv nicht pressieren in den Frühlingsferien mit dem schönsten Wetter.

Die Ausstellung ist fantastisch! Interessant, wunderschön dargestellt, so viel gute und perfekt aufbereitete Informationen übers Queer sein im Tierreich, wo wir übrigens auch dazu gehören. Ich kann dir also von ganzem Herzen empfehlen bis im April 2022 nach Bern zu reisen und dir ein paar Stunden Zeit schenken und diese Ausstellung zu entdecken!

Die Kinder sind auch noch durch die Kristalle der Alpen und die exotischen Tiere geflitzt und haben den Waldspielplatz genossen... im Video fokussiere ich mich auf die Queer-Ausstellung. Insgesamt waren wir über drei Stunden im Museum, waaauuuu! Lena und ich haben vereinbart, dass wir einfach solange bleiben, wie die Kinder Lust haben. Drei Stunden hätten wir nicht vorausgesagt!

Wir sind SEHR hungrig, und fast HANGRY (kännsch hungry=hungrig und angry=hässig) wieder in die Sonne getreten. (Weisch, die Wettervorhersage ist ursprünglich superdüster gewesen für diesen Tag, als das Wetter dann immer besser ausgesehen hat, wollten wir trotzdem QUEER schauen gehen!) Schnell den Kindern etwas Notfall Futter reichen : ) und dann fanden wir den perfekten Platz gerade am Wasser.

Ich liiiiebe es an einem Fluss zu sitzen. See und Meer ist auch super, aber das Wasser vorbeifliessen sehen, macht mich glücklich! Die Kinder wollten unbedingt ins Wasser! Dank Lena, die auch hineinhüpfen wollte...äxgüsi, das ist VIEL ZU KALT... habe ich eine unerwartete Kinderpause bekommen und konnte Vogelgesänge und Entenquaken geniessen und in der Sonne liegen. Was bin ich für einen Glückspilz?

Du kannst dir ja denken, wie eiskalt die Aare jetzt ist? Im Video habe ich es hineingeschrieben!

Nach bizzeli Gänggelisache shoppen auf dem Marktplatz und einem Abstecher in einen meiner Berner Lieblingsläden, dem Yamatuti, haben wir beschlossen, dass die Kinder ihr geliebtes Fastfood zum Znacht bekommen und wir ein Apéro auf der Grossen Schanze. Nochmals ein Blick über die ganze Stadt und die letzten Sonnenstrahlen an diesem perfekten Frühlingstag. Was für einen wunderschönen Tag haben wir genossen!

Hast du schon mein Video mit den 5 Punkten, um die Energie hochzuhalten gesehen?

Als ich in der Sonne am Fluss lag, habe darüber nachgedacht, wie ich mich nonstop selber coache an einem Tag mit "sovielen" Kindern und sovielen Bedürfnissen:

  • Genug schlafen vor einem solchen Tag, wenn irgendwie nur möglich (sooo wichtig für mich : ) )
  • Mich selber mit gutem Essen füttern, BEVOR ich hässig werde : ) Ich hatte das feinste Picknick dabei, für mich vegan und glutenfrei für den ganzen Tag, dass ich nicht irgendwo auf der Suche nach Essen meine gute Laune verliere... Nach dem Museum musste ich soffffort etwas essen. Mein megafeines Sandwich hat mir da subito geholfen.
  • Keinen Plan haben, nicht stressen, einfach schauen, was als nächstes gerade super wäre für alle Beteiligten...so lebe ich wenn immer möglich, das ist mein Lieblingsmodus, nicht nur, wenn ich mit Kindern unterwegs bin. Was brauche ich jetzt? Auf was habe ich Lust?
  • Ich lasse die Kinder wenn immer möglich selber entscheiden.... Mika mit ihrem Barfusslaufen hat schon soviele Menschen geschockt. Seit sie selber die Schuhe ausziehen kann (so öppe mit eis gaht das, oder?) ist sie von März bis November am liebsten ohne Schuhe unterwegs. Jänu! Sie hat dann zwar unendlich dreckige Füsse, aber die sind ja waschbar, sie hat sich noch nie geschnitten und erkältet war sie wegen dem auch noch nie. Wieso sollte ich ihr das verbieten und darüber streiten?
  • Die kleinen Dinge geniessen, das ist mein Lieblingssport jeden Tag. Die magischen, schönen Momente in einer Berührung, einer Geste, in der Natur oder einer Entdeckung... es ist eine Kunst und wir können das trainieren, damit wir die kleinsten Dinge SEHEN und auch FÜHLEN... Die kleinen Dinge schätzen, verwandeln einen normalen Tag zu einem Einzigartigen.

Danke tuusigmal Lena für dieses wunderschöne, supercoole Alltagsabenteuer! Danke Bern, du bist eine Schönheit mit sovielen bsundrigen Ecken und Orten!

PS: Viel Spass beim Joyometer ausfüllen und mit den Joykärtchen für Freude zu sorgen. : )

Weitere Posts

Ravi Sinnathamby spricht übers ausserhalb der Box denken
Eine neue, lustige Gewohnheit für dich
Locker bleiben, wenn sich Pläne ändern
Sommerserie – Was dient mir nicht mehr?
{"email":"Email address invalid","url":"Website address invalid","required":"Required field missing"}

Melde dich für meine wöchentlichen Joybrief an

>