Tokyo – eine Liebeserklärung in 10 Punkten

Oh Tokyo, du bist so wunderbar!

Du bist ein Kaleidoskop von uralter Tradition, feinstem Essen, moderner Kunst & Bauten, mit unglaublich vielen Menschen und doch so friedlich und gemütlich. Eine Woche haben wir dich genossen und entdeckt. Daraus sind 10 persönliche Lieblingstipps entstanden: Schau dir das 2min-Video dazu an! 

In Harajuku tanzt der Bär, oder die Menschenmassen strömen durch die Takeshita-dōri, eine Einkaufsstrasse mit knalligen Trendshops, lustigen Restaurants und ganz viel Kitsch & Trash. Ein bisschen erinnert die Strasse an Touristenflaniermeilen in Frankreich oder Spanien, die Temperaturen waren auch gerade sehr angenehm mediterran, einfach alles ist Japanisch.

Der Meji-Schrein mit seinem riesigen wunderschönen Park ist ganz in der Nähe. Da sieht man gar nichts mehr von der grossen Stadt. Da ist nur Ruhe und Natur um einem herum. Der perfekte Ort, um eine Pause zu machen vom Rummel der Takeshitastrasse. Touristen hat es auch hier viele, aber die verteilen sich gut.

Meinen Lieblingsabend haben wir in einem bis auf den letzten Platz besetzten Izakaya, einer Beiz mit vielen kleinen Häppli, in den Gado-shita genossen. Unzählige kleine Restaurants und Läden sind unter eine lange Brücke gebaut, wo immer wieder die Züge darüberdonnern. Wir sind von Shinbashi-Station zu Fuss dorthin. Yarakucho ist auch in der Nähe und das Bankerquartier Ginza. Eine Parallelwelt voller Gemütlichkeit, wo die Salaryman (der Begriff für «Büroangestellte») in ihren weissen Hemden und schwarzen Hosen auf Harassen-Hocker sitzen und ihr Bier & die Feinigkeiten auch gerne draussen geniessen.

Das Gewitter-Tor, das Kaminari-mon ist der imposante Eingang mit der überdimensionalen Laterne zum Sensō-ji, dem ältesten Tempel Tokyos. Das Tor wird bewacht von Windgott Fūjin und Raijin, dem Gott des Donners. Er hat immer viele Trommeln um sich herum dargestellt, um das Gewitter mit lautem Trommeln zu untermalen. Darum sind wir mit unserer Taikolehrerin (Tipp Nummer 9) diesen Ort besichtigen gegangen.

Die Aussicht von dem Mori-Tower auf den Roppongi Hills ist der absolute Hit. Wir waren zu spät, um aufs offene Dach rauszudürfen, aber die Nachtaussicht aus dem abgedunkelten Raum im 53sten Stock ist wie eine Kinoleinwand. Man kann einmal rundherum gehen und Tokyo by night von jedem Blickwinkel aus bestaunen.

Das Cat café wäre nicht auf meiner Liste gestanden, aber Mika, meine kleine Tochter hatte die Katzen im Fenster im ersten Stock entdeckt und wollte unbedingt da hoch. Ein herrliches Erlebnis. Vom Pantoffelautomat bis zu den Katzenohren-Haarreifen für Erwachsene war das Mocha-Café sehr durchgestylt und ein bisschen im Alice im Wunderlandstyle gestaltet. Die Katzen scheinen die Streicheleinheiten sehr zu geniessen, liegen überall herum & falls sie es zu blöd finden ständig neue Leute um sich herumzuhaben, können sie hinter die Kulissen verschwinden.

Taiyaki sind eine traditionelle Süssigkeit. In den Eisenformen wird ein Crêpeteig mit süsser Bohnenpaste oder Süsskartoffeln gefüllt, gebacken. Tai heisst die Fischart, nach der die Formen gestaltet sind. Yaki bedeutet grillieren-braten.

Odaiba ist eine aufgeschüttete Insel in der Tokyobay. Mit dem Strand, der Freiheitsstatue, den futuristischen Gebäuden und allen anderen Lustigkeiten und Attraktionen ist ein Ausflug dahin sehr entspannend, um einmal aus der belebten Stadt rauszukommen. Wir sind nach dem kitschigen Sonnenuntergang mit einem schmucken Passagierschiff (für 4 Franken) zurück in die glitzerglänzend beleuchtete Stadt gefahren. Der perfekte Abschluss dieses Tages. 

Taiko wollte ich schon immer mal selber probieren, da ich die Trommelshows in Zürich super fand! Auf Airbnb.com gibt es seit Kurzem Entdeckungen zu buchen. Die verschiedensten Aktivitäten werden von Privatpersonen angeboten auf der ganzen Welt. In Tokyo hat es von Kanufahren auf den Kanälen über Shoppingtrips, Saketrinken, Fotoshooting, Kochkurse alles im Angebot. Taiko spielen mit Junko war der absolute Hit! Spielerisch und doch hochkonzentriert hat sie uns in die grosse Kunst eingeführt.

100Yen-shops gibt es nicht nur in Tokyo. Doch gerade hier, wo alles Exklusive und Ausgewählte der ganzen Welt erhältlich ist, bringt der 1-Franken-Laden (Im Moment ist es sogar noch weniger) einen lustigen Kontrast hinein. Das ganze Leben kann man abdecken mit den Dingen, die hier angeboten werden und die Qualität ist meistens einwandfrei. Hier treibt dich das «chrömle» in der Papeterie-Abteilung jeden Fall nicht in den Ruin.

Tokyo, wir kommen wieder!

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